Elektrohubzylinder und Spindelhubelemente sind keine genormten Bezeichnungen, deshalb bedarf es einer kleinen Begriffserklärung.
Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Ausführungen
Elektrohubzylinder
sind “geschlossene“ Kompaktantriebe und ähneln äußerlich stark den Hydraulikzylindern.
Sie kommen meistens dann zum Einsatz, wenn Schwenkbewegungen gefragt sind. Dies sind zum Beispiel Klappen- und Torverstellungen.
Bei der axialen Bewegung muss der Zylinder mitschwenken können.
Spindelhubelemente
werden meist in “statischen“ Systemen eingesetzt. Bei diesen Anforderungen muss der Antrieb während der Lastbewegung keine Schwenkbewegung ausüben. Zum Beispiel um ein Bühnenpodium zu verfahren werden mehrere Hubelemente mechanisch synchronisiert. (Bild von Spindelhubelement)
Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Ausführungen
Laufmutterausführung
1.) Prinzip Laufmutter (Bild)
Beschreibung:
Mit Hilfe des Schneckengetriebes wird die Spindel in Rotation gebracht und
die Laufmutter fährt die Spindel ab. Die Laufmutter führt somit den Hub aus
und die Spindel verändert ihre Position nicht.
Ausführung hebende Spindel
2.) Prinzip hebende Spindel (Bild)
Beschreibung:
Mit Hilfe des Schneckengetriebes wird das innenliegende Getrieberad in Rotation gebracht und dreht sich somit um die Spindel. Hier führt die Spindel selbst den Hub aus.