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Spindelhubgetriebe

Spindelhubgetriebe wandeln Drehbewegungen eines elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen Motors in eine lineare, senkrechte Druck- oder Zugbewegung um.


Sie können sowohl einzeln, als auch in verschiedenen Layout-Hubsystemen eingesetzt werden. Zur Verwirklichung von solchen Hubsystemen werden zusätzliche Verbindungswellen, Kupplungen und Verteilergetriebe benötigt.


Spindelhubgetriebe ermöglichen auch bei nicht gleichmäßig verteilter Last eine synchronisierte, gleichmäßige Hubbewegung.

Einsetzbar sind die Antriebe bei Zug- und Druckbelastungen, in senkrechter (stehend / hängend) oder waagrechter Einbaulage.


Die Hubgetriebe sind in zwei unterschiedlichen konstruktiven Bauarten verfügbar:


  1. Hebende Spindel (Mod. A)
    Bei dieser Bauart führt die Spindel den Hub aus.
  2. Drehende Spindel (Mod. B)
    Bei dieser Bauart führt die Laufmutter den Hub aus. Die Spindel dreht sich lediglich.


Zusätzlich sind zwei verschiedene Baureihen mit unterschiedlichen Baugrößen erhältlich, um die beste technische und preisliche Auswahl für die jeweilige Anwendung treffen zu können.


Baureihe MA:

Hochleistungs-Spindelhubgetriebe mit Trapezgewindespindel; ölgeschmiert; hoher Wirkungsgrad; hohe Einschaltdauer bis zu 40% je 10 Minuten oder 30% pro Stunde, bei 25°C Umgebungstemperatur


Baureihe MA BS:

Mit hebender (Mod. A) und drehender (Mod. B) Kugelumlaufspindel; ölgeschmiert; Spitzenleistungen; hoher Wirkungsgrad; hohe Einschaltdauer bis zu 100% bei 25°C Umgebungstemperatur


Baureihe SJ:

Standartleistungs-Spindelhubgetriebe mit Trapezgewindespindel; fettgeschmiert; Einschaltdauer bis zu 30% je 10 Minuten oder 30% pro Stunde bei 25°C Umgebungstemperatur


Baureihe SJ BS:

Mit drehender (Mod. B) Kugelumlaufspindel; fettgeschmiert; Einschaltdauer bis zu 70% bei 25°C Umgebungstemperatur


Ein Kugelgewinde-Hubgetriebe hat im Vergleich zu einer herkömmlichen Trapezgewindespindel-Ausführung folgende Vorteile:

  • Höherer Gesamtwirkungsgrad
  • Längere Lebensdauer des Kugelgewindetriebes


Anhand folgender Beispiele wird der Unterschied des Wirkungsgrades sehr deutlich:

  • Schneckenradgetriebe mit Trapezgewindespindel: Gesamtwirkungsgrad liegt zwischen 10% und 40%
  • Schneckenradgetriebe mit Kugelumlaufspindel: Gesamtwirkungsgrad liegt zwischen 30% und 70%